INQA

von: Lothar Stülb von Klimesch, (Kommentare: 0)

Kandidatenmarkt, Mitarbeiterorientierung oder Generation Y sind Ausdruck einer sich verändernden Unternehmenskultur, welche nun auch moderne Unternehmen, Verbände und politische Institutionen beschäftigen. Mit der Initiative INQA und dem INQA-Audit werden bereits konkrete Maßnahmen und Werkzeuge für eine neue Firmenkultur entwickelt.

„INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur
Das Projekt INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur wird im Kontext der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) von allen Institutionen und Vertretern des Steuerkreises der Initiative getragen (bspw. Sozialpartner, Kammern, BMAS, Länder sowie BA). In diesem Rahmen erfolgt eine finanzielle Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der Bertelsmann Stiftung und des Demographie Netzwerks e. V. (ddn) als projektverantwortlichen Partnern und Great Place to Work® Deutschland als Verbundpartner. Das Projekt hat eine Laufzeit vom 1.9.2012 bis zum 31.08.2016.
 
Das INQA-Audit soll private und öffentliche Betriebe und ihre Beschäftigten dabei unterstützen, eine zukunftsorientierte Unternehmenskultur mit fairen und verlässlichen Arbeitsbedingungen zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung und Umsetzung von Maßnahmen in den vier INQA-Themenschwerpunkten Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz. Die Bereitschaft zur Veränderung und die Entwicklung vorhandener Potenziale sind für eine erfolgreiche Teilnahme am INQA-Audit wichtiger als schon erbrachte Leistungen. Ziel ist die Gestaltung attraktiver Arbeitsplätze mit einer Unternehmenskultur, die geprägt ist von Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamwork.“

Um es auf den Punkt zu bringen, den „Mitarbeiter orientierten“ Unternehmen gehört die Zukunft und ...recruiting war gestern

Mehr zu dieser Initiative kann nachgelesen werden unter http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-4CC30224-AEB69CC3/bst/hs.xsl/91390_115991.htm

Der Bonsai Manager

von: Lothar Stülb von Klimesch, (Kommentare: 0)

Mit dem Beitrag von Klaus Werle im mm 11/2014 „Der Bonsai-Manager“ wird endlich auf den Reformbedarf in so vielen HR-Abteilungen sehr sachlich und fundiert aufmerksam gemacht.

Eine mögliche Antwort auf seine Frage „Wer braucht künftig eigentlich noch HR?“ könnte lauten: KEINER

Im Rahmen einer Konsolidierung könnte man die HR-Verwaltung dem Rechnungswesen (Arbeitskräfte sind schließlich Kostenträger)  zuordnen. Die Beschaffung neuer Arbeitskräfte könnte der Einkauf übernehmen, da es bei HR im wahrsten Sinne des Wortes nur um die Beschaffung von „menschlichen Betriebsmitteln“  geht. E-Procurement und E-Sourcing müssten nur um ein HR-Modul erweitert werden. Damit wäre HR obsolet,

es sei denn...
HR versteht sich als gestaltende Funktion in der Unternehmensstrategie und liefert Antworten auf die Frage, wie organisiere ich eine „Denkfabrik in der Wissenswirtschaft?“

Personaler vergraulen Fachkräfte

von: Lothar Stülb von Klimesch, (Kommentare: 1)

Der in der WiWo online veröffentlichte Beitrag „Personaler vergraulen Fachkräfte“ zeigt auf, dass noch viele HR-Abteilungen und ihre „Recruiting Officer“ sich in der „Machtposition der Jobverteilung“ glauben. Wenn es heute um die Gewinnung qualifizierter Fach- und Führungskräfte geht, sitzen die Kandidaten am längeren Hebel. Wir sind im Kandidatenmarkt angekommen. Für die HR-Abteilung werden aus Bewerbern nun Kandidaten, denen man respektvoll begegnen muss, will man sie an Bord holen.  Kundenorientierung muss man einem erfolgreichen Verkäufer von Autos oder Fräsmaschinen nicht mehr erklären. Bei der Kandidatenorientierung von „Rekrutern“ gibt es noch Nachholbedarf.